Roman

Der Clown, der das Lachen vergaß

Zwei verlorene Leben. Ein letzter Wunsch.

von Björn Poleschner

Er war ein Clown, der alles vergessen hatte. Sie war ein Mädchen, das noch nicht aufgehört hatte zu warten. Was folgte, hätte keiner von beiden erwartet.

Buchcover „Der Clown, der das Lachen vergaß“ von Björn Poleschner

Worum es geht

Emil Kessler hat die Bühne verlassen. Nicht weil er es wollte, sondern weil das Vergessen ihn dort abgeholt hat – langsam, ohne Vorwarnung, wie Nebel, der sich über die Dinge legt, bis man nicht mehr weiß, was man sieht.

Lina ist zehn. Sie liegt in Zimmer 312, und die Zeit dort läuft anders als draußen. Minuten, die zu lang werden. Stühle, die leer bleiben. Eine Welt, die ohne sie weitergeht.

Dann öffnet sich eine falsche Tür. Ein alter Mann tritt ein. Er hat sich verlaufen.

Was in diesem Zimmer beginnt, ist keine Geschichte über Heilung. Und keine über Verlust. Es ist eine Geschichte über das Erinnern als letzten Akt der Liebe. Über die Frage, ob jemand wirklich vergessen ist, solange ein anderer sich erinnert. Und über eine kleine rote Nase, die das Wichtigste von allem bleibt – auch dann, wenn man nicht mehr weiß, warum.

»Ich habe nicht aufgehört«, sagt er leise. »Ich wurde aufgehört.« Dieser Satz trifft Lina mitten ins Herz.

»Der Clown, der das Lachen vergaß« ist ein Roman, der leise beginnt und nicht mehr loslässt. Ohne Kitsch. Ohne falsche Hoffnung. Aber mit einer Wärme, die sich nach dem letzten Satz noch lange hält.

Für alle, die Arno Geiger, Benedict Wells oder Fredrik Backman gelesen und noch nicht gefunden haben, was ihnen dabei fehlte.

Angaben zum Buch

AutorBjörn Poleschner

ReiheLicht und Schatten

GenreRoman

Umfang168 Seiten

AusgabenTaschenbuch und Hardcover

Erschienen23. Juli 2026

ISBN Taschenbuch978-3-69453-006-0

ISBN Hardcover978-3-69453-007-7

SpracheDeutsch

VerlagPolar Publishing

Über Björn Poleschner

Björn Poleschner lebt mit seiner Frau, seiner Tochter und dem Hund der Familie in Heiden im Münsterland. Dort ist auch Polar Publishing zu Hause. Hauptberuflich ist er Vertriebsleiter im Laborhandel, und vieles, was er dort über Menschen, Gespräche und zu volle Tage gelernt hat, steckt in seinen Büchern.

Sein Ratgeber „Der Alltag darf leichter werden“ ist inzwischen auch auf Spanisch erschienen. Am liebsten isst er Spaghetti alle vongole, und wenn Zeit bleibt, zieht es ihn nach Sizilien oder nach Barcelona und in die Gegend drumherum.