Sachbuch

Wer trägt Deutschland?

Über Leistung, Gerechtigkeit und die Frage, was wir noch anerkennen

von Judith Reichenau

Lohnt sich Leistung noch – und wird sie überhaupt noch anerkannt?

Buchcover „Wer trägt Deutschland?“ von Judith Reichenau

Worum es geht

Millionen Menschen stehen morgens auf, tragen Verantwortung, zahlen, kümmern sich – und fragen sich immer öfter, ob das noch jemand sieht. Dieses Buch nimmt dieses Gefühl ernst. Aber es bleibt nicht dabei.

Ruhig und faktenbasiert geht es einer Frage nach, die quer durch alle Lager läuft: Was geschieht mit einer Gesellschaft, wenn Leistung sich ständig rechtfertigen muss? Es folgt dem Geld – wer Deutschland wirklich finanziert und wohin es fließt. Es prüft die Sprache der Debatte, die Psychologie von Neid und Fairness, den Preis der Verantwortung und die Frage, ob sich Arbeit überhaupt noch lohnt. Und es nimmt die Gegenseite ernst – bis zu einem überraschenden Schluss: Der eigentliche Riss verläuft nicht zwischen Leistung und Solidarität, sondern zwischen dem, was erarbeitet, und dem, was ererbt wird.

Ein Buch ohne Feindbilder und ohne einfache Antworten. Es sucht keine Schuldigen, sondern Zusammenhänge – und am Ende einen Weg, Leistung und Zusammenhalt wieder miteinander zu verbinden.

Für alle, die verstehen wollen, wie Deutschland tickt – und die eine bessere Debatte führen möchten als die, die wir gerade haben.

Fakten verstehen. Perspektiven entdecken. Zukunft gestalten.

Angaben zum Buch

AutorinJudith Reichenau

GenreSachbuch

Umfang126 Seiten

AusgabeTaschenbuch

Erschienen21. September 2026

ISBN978-3-69453-019-0

SpracheDeutsch

VerlagPolar Publishing

Über Judith Reichenau

Judith Reichenau ist über der Tischlerei ihrer Eltern in Lippe aufgewachsen. Dort hat sie früh gesehen, wie viel Arbeit in einem guten Tisch steckt und wie selten jemand danach fragt. Diese Frage hat sie nicht mehr losgelassen.

Heute schreibt sie über Wirtschaft, Gerechtigkeit und das, was eine Gesellschaft zusammenhält: gründlich recherchiert, verständlich erzählt und fair zu allen Seiten. Wenn sie nicht schreibt, backt sie Pickert nach dem Rezept ihrer Großmutter, mit Rübenkraut und viel zu viel Butter.